Aktuelles

Wintervortrag 3

 

Der Wintervortrag 3 findet am Samstag, dem 21. März 2026 im Bürgersaal im Rößler-Museum, Hohenloher Straße 26, Untermünkheim, statt. Referent ist Jochen Ehmann aus Ruppertshofen.

Der Titel lautet: «Gezeichnete Bewegtbilder»

Der Referent Jochen Ehmann ist eine absolute Größe in seiner nicht ganz alltäglichen künstlerischen Tätigkeit. Er ist Animationskünstler, das heißt er macht eindrucksvolle Zeichentrickfilme. Wie das geht, welche Inhalte er bearbeitet und was er letztlich zum Ausdruck bringt, führt er dem Publikum bei seinem Vortrag bildlich vor Augen. Er präsentiert eine Auswahl seiner Werke und erzählt dabei über die Form und Entstehungsprozesse seiner Arbeiten. Das ist eine spannende Angelegenheit.

Animationsfilme im Auftrag
Seit seinem Studium gestaltet Jochen Ehmann als Zeichner, Autor und Regisseur Animationsfilme. Dabei sind auch Auftragsproduktionen namhafter Institutio-
nen, wie Fernsehanstalten, Museen und Festivals sowie eine Zusammenarbeit mit Amnesty International entstanden. Für das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Salle erarbeitete er Filme für Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen wie Krieg, Alchemie und Pompei. Für das Museum «Kolk 17» in Lübeck hat er für eine Rauminstallation Filme zum Thema «Handschattentheater» und für das Lichtfestival in Luzern den Film «Schaurig Showers» entwickelt und produziert.

Ultrakurzfilme
Neben den genannten Produktionen hat Jochen Ehmann seit Anfang der Zweitausenderjahre auch zahlreiche Ultrakurzfilme realisiert und veröffentlicht. Dieses neue Format mit Filmlängen von oftmals nur wenigen Sekunden ist durch die Sozialen Medien wie Instagram populär geworden. Das Format Ultrashort bietet die Möglichkeit, auch in der sonst sehr aufwendigen Zeichentricktechnik jetzt innerhalb kurzer Zeit Filmsequenzen zu produzieren und zu publizieren. Neben gesellschaftskritischen Themen findet Jochen Ehmann in kleinen, tagtäglichen, oft unscheinbaren Begegnungen Inspiration für kurze Zeichentrickpoesie, die zum Teil unterwegs direkt am Handy als Zeichentrick produziert werden kann.

Kurzfilme
Zusammen mit zwei Kollegen ist Jochen Ehmann Mitbegründer der Schweizer Produktionsfirma Schattenkabinett GmbH. Als Regisseur hat er die Filme «Die Teufelsbrücke von Uri» und «The Toon High Noon» (Bild) mit dieser Firma gemacht. Aktuell ist der Kinderfilm «Sieben Biber» in Arbeit. Nicht zuletzt präsentiert
der Zeichenkünstler den Film «1844 – Eine Geschichte aus Ruppertshofen», die von der Gründung eines Hohenloher Männergesangvereins vor über 180 Jahren erzählt.

Biografie
Jochen Ehmann ist Jahrgang 1960 und hat von 1981 bis 1985 Grafik-Design und Animationsfilm an der Kunstakademie in Stuttgart studiert. Nach einer Lehrzeit in einem Trickfilmstudio in Köln hat er als freischaffender Künstler zahlreiche Animationsprojekte realisiert sowie über 30 Jahre als Dozent an Hochschulen in Würzburg, Halle/Salle und Luzern/Schweiz unterrichtet. Jochen Ehmann wohnt und arbeitet in Ruppertshofen, Gemeinde Ilshofen.

Saalöffnung 19:00 Uhr  
Beginn: 19:30 Uhr  
Eintritt: 4,- €uro

Die Veranstaltung wird vom Rößler-Museumsverein bewirtschaftet. Unser Team heißt Sie zu diesem interessanten Vortrag mit einem nicht alltäglichen Thema herzlich willkommen.  

 

 

Führungen im Museum können für Gruppen auch im Winterhalbjahr gebucht werden. Egal ob Kegelclub oder Gesangverein – wir sind für alle da und kommen terminlich Ihren Wünschen entgegen.

Veranstaltungskalender

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Kommende Veranstaltungen

Februar 2026

Samstag, 21.02.2026

Wintervortrag 2

„Die Geschichte des Flugplatzes Hessental von seinen Anfängen bis heute“.

Referent ist Udo Illig aus Schwäbisch Hall.

Udo Illig ist selbst Flieger und ein ausgesprochener Kenner der Flugplatzgeschichte.

In seinem Vortrag zeigt er, wie sich in der Vorkriegszeit eine enthusiastische Schülergruppe unter Anleitung ihrer Lehrer dem Segelfliegen zuwandte, wobei die jungen Leute sogar selbst ihre Flugzeuge bauten.

Nach ihrer Machtübernahme instrumentalisierte das NS-Regime diese Begeisterung, was schließlich dazu führte, dass die Luftwaffe in Schwäbisch Hall einen Fliegerhorst errichtete. Die Jugendlichen wurden dabei im Sinne der Nationalsozialisten vereinnahmt und in deren militärische Absichten eingebunden. Innerhalb kurzer Zeit wurde der Fliegerhorst alsbald zu einem Leithorst ausgebaut, der höchsten Stufe in der Klassifizierung von militärischen Flugplätzen.

Heute gehört der Flugplatz der Firma Würth und dient als Business-Airport zivilen und geschäftlichen Zwecken.

Saalöffnung 19:00 Uhr

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 4,- €uro

Die Veranstaltung wird vom Rößler-Museumsverein bewirtschaftet.